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Risiken Internetverkäufe
Bei Verkäufen über das Internet und Kleinanzeigen in Printmedien kann sich der Verkäufer nicht sicher sein, dass der Kunde tatsächlich der jenige ist, als der er sich ausgibt. Da die Kaufabwicklung meist über Email läuft, gibt es keine sichere Möglichkeit für den Verkäufer, die Identität des Kunden zu überprüfen.
Wenn der Inhaber der Emailadresse beispielsweise behauptet, er hätte die Ware nicht bestellt und der Verkäufer besitzt keinen Beweis (wie eine signierte Bestellungsemail), so ist er dazu verpflichtet, die Ware zurückzunehmen. Dabei spielt die Art der Zahlung keine Rolle. Ob Vorauszahlung per Kreditkarte oder Zahlung per Nachnahme – der Verkäufer bleibt auf dem Schaden sitzen.
Um sich vor solchen Fällen zu schützen, sollten Sie sich als Verkäufer bei Bestellungen ohne Sicherungssysteme die Bestellung per Fax bestätigen lassen.
Eine telefonische Bestätigung der Warenbestellung und der Abgleich der angegebenen Adresse mit einem aktuellen Telefonbuch sind nicht viel sicherer, als die Kaufabwicklung per Email. Denn nicht jeder Kunde ist mit seiner Telefonnummer und seiner Adresse im Telefonbuch verzeichnet.
Eine wirkliche Sicherheitsgarantie gibt es bei Verkäufen über das Internet und Kleinanzeigen nicht. Als Verkäufer geben Sie, wie auch der Käufer, einen Vertrauensvorschuss. Allerdings können Sie als Verkäufer mit Hilfe von Sicherungssystemen, Registrierungen und der Vergabe von Passwörtern für einen Käuferaccount dazu beitragen, das Betrugsrisiko zu reduzieren.
Bei einem solchen Vorgehen können Sie als Verkäufer von einem ehrlichen, zahlungswilligen Kunden ausgehen. Auf der anderen Seite spiegelt ein solches Vorgehen für den Kunden wieder, dass es sich bei Ihnen um einen ehrlichen und zuverlässigen Verkäufer handelt.
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