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Stellenanzeigen
Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, findet neben Tageszeitungen im Internet ein riesiges Angebot an Jobportalen vor. Als Stellensuchender sollten Sie auf die genaue Tätigkeitsbeschreibung achten. Die Annonce sollte neben einer klaren Tätigkeitsbeschreibung auch eine konkrete Kontaktmöglichkeit enthalten.
Seriöse Stellenanzeigen sollten den Namen einer Ansprechperson sowie Namen, Sitz und Anschrift der Firma enthalten. Ist beispielsweise nur eine Chiffre-Antwort möglich ohne namentliche Angaben, sollte man vorsichtig sein mit der Herausgabe der eigenen Informationen oder einer Bewerbung, die möglicherweise für das Versenden von Werbematerial oder Betrügereien benutzt werden könnten. Wenn als Kontaktmöglichkeit nur eine Telefonnummer angegeben ist, unter der ein Ansagetext läuft, der auf eine teure Premiumnummer verweist, handelt es sich um einen unseriösen Anbieter, der nicht vorhat, eine Stelle zu besetzen.
Ist als Inserent eine Jobvermittlungsagentur angegeben, sollten Sie sich erkundigen, ob und welche Gebühren für eine erfolgreiche Vermittlung anfallen.
Da es viele Betrüger gibt, die aus der Situation von Arbeitslosen ein profitables Geschäft schlagen wollen, sollten Sie grundsätzlich die Finger von Angeboten lassen, bei denen eine übermäßig gut bezahlte Tätigkeit innerhalb von kürzester Zeit in Aussicht gestellt wird. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie für ausführliche Informationen zu der ausgeschriebenen Tätigkeit bezahlen sollen. Eine andere, in Mode gekommene Abzockmethode ist die Verpflichtung zu teuren Seminaren oder Kursen, die der neue Mitarbeiter besuchen soll, um sich für die Tätigkeit zu qualifizieren. Die Betrüger locken häufig mit einer garantierten Anstellung – nach dem Besuch der kostenpflichtigen Seminaren.
Wenn Sie selbst ein Stellengesuch aufgeben wollen, sollten Sie bei Online-Anzeigen darauf achten, wie mit Ihren hinterlegten Daten umgegangen wird. Wer hat Zugriff auf Ihre Daten? Viele Jobportale bieten die Möglichkeit zur Registrierung und zur Erstellung eines Profils, das von potentiellen Arbeitgebern eingesehen werden kann. Dies könnte unter Umständen die Lage eines Stellensuchenden verschlechtern, wenn sein Profil z.B. von seinem derzeitigen Arbeitgeber gefunden wird.
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