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| Unseriöse Kleinanzeige |
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Unseriöse Kleinanzeige?
Schwarze Schafe tummeln sich unter den Kleinanzeigen zu einem Großteil in der Stellenrubrik. Seien Sie vorsichtig, wenn weder der Name noch der Sitz der Firma in der Annonce genannt werden. Von Annoncen, die übermäßig hohe Verdienste in kürzester Zeit versprechen, sollten Sie gleich die Finger lassen.
Weitere Anzeichen für eine unseriöse Kleinanzeige sind Postfachadressen und Premiumnummern als einzige Kontaktmöglichkeit sowie eine schwammige Tätigkeitsbeschreibung, aus der nicht hervorgeht, worum es bei dem Job geht.
Werden Vorleistungen in Form von Informations- oder Kursgebühren gefordert, handelt es sich um einen unseriösen Anbieter. Wer ernsthaft neue Mitarbeiter einstellen möchte, wird anbieten, dass die entstehenden Kosten vom ersten Gehalt beglichen werden können.
Misstrauisch sollten Sie auch werden, wenn Sie Produkte kaufen sollen, um sie auf eigenes Risiko zu vertreiben oder nur bezahlt werden, wenn Sie neue Kunden oder Mitglieder für ein Unternehmen gewinnen. In der Regel handelt es sich um ein Pyramidensystem bzw. Schneeballsystem.
Eine beliebte Abzockmethode ist auch die Behauptung, Sie würden als Modell oder Statist engagiert werden – Sie müssten nur noch vorzeigbare Fotos machen lassen, für die Sie zahlen sollen. Oder es wird ein gut bezahlter Job im Ausland versprochen, bei dem man jedoch einen Teil des Flugpreises selbst übernehmen muss.
Seien Sie besonders vorsichtig mit Angeboten für Heimverdienste, für die Sie Vorleistungen bringen sollen, wie z.B. eine teure Software erwerben oder Infomaterial anfordern für das Zusammenschrauben von Kugelschreibern.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob es sich beim Inserenten um einen Betrüger handelt, können Sie sich an die nächste Verbraucherzentrale wenden, bei der viele schwarze Schafe verzeichnet sind.
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